Neues Beratungsprojekt „Mütter gegen Radikalismus“

Ort: Österreich mit der Beratungsstelle im Wien (Schwerpunkt Wien und Umgebung)

Zielgruppe: Mütter der Flüchtlinge aus dem Kaukasus, die in Österreich legal leben 

Projektdauer: 01.06.2020-31.05.2021

Leistungen

Beratung und Begleitung auf Russisch und Tschetschenisch.

Unzureichende Deutschkenntnisse sind für uns kein Hindernis. Muttersprachliche Beratung ist immer möglich.

Die professionellen Beraterinnen helfen ihren Landsfrauen Scheu oder Angst vor Verletzung der Familienehre zu überwinden und komplizierte Probleme im Zusammenhang mit Radikalismus im Familienkreis zu bewältigen.

Beratung im Bereich der Vorbeugung von Radikalismus für Mütter

Viele Frauen fühlen sich ganz verloren und ratlos, wenn sie erfahren, dass ich Familienmitglieder sich für Radikalismus interessieren oder an einer Gruppierung teilnehmen. Leider trauen sie sich kaum eine Stelle zu kontaktieren, um die Familienlehre nicht zu beschmutzen und keine Schwierigkeiten ihren Angehörigen zu bereiten. Unsere Beraterinnen stehen auf der Seite der betroffenen Frauen und begleiten sie in schwierigen Lebenssituation.

Zum Thema Radikalismus gehören auch Brautraub, Zwang in der Familie zum Tragen von Kopftüchern, Verbot einen Beruf zu erlernen und auszuüben, Verbot Kontakte nach außen zu pflegen. Darunter gehören auch spezifische Probleme der jungen und oft minderjährigen muslimischen Kaikasierinnen wie Brautraub, Frühehen und Frühmutterschaft

Gespräche mit gefährdeten Jügendlichen

Die MigrantinInnen in der zweiten Generation leiden oft unter Entwurzelung und Perspektivlosigkeit in der neuen Gesellschaft, woraus oft Interesse an Radikalismus entsteht. Es ist typisch, dass üblicherweise ihre besorgte Mütter zuerst zum Frauenrat gehen, weil sie sich nicht trauen an einer öffentlichen Stelle zu wenden, da sie die Interessen ihrer Familienangehörigen nicht verletzen möchten. Für ihre Familien sind andauernde Generationskonflikte typisch. Der Frauenrat kann aufgrund der Autorität die Rolle des Vermittlers bei Generationskonflikten übernehmen, die Jugendlichen vor den Folgen ihrer Lebensweise warnen und so möglichen Straftaten vorbeugen.

SIEHE FLYER